Früher sah das ganz einfach aus. Ein Stab aus Holz oder Metall, an dessen beiden Enden jeweils eine Art Korb um etwas hinein zu legen, genau in der Mitte des Stabes eine Aufhängung, und fertig war die Waage. So wurden schon bei den alten Ägyptern alle möglichen Waren gewogen, vom Getreide über Datteln bis hin zu Fisch. Viele erinnern sich auch noch an Großmutters Waage, als ein Gestell mit zwei Plattformen, auf die eine Kommen die Kartoffeln in den Topf, auf der anderen stellt man die Gewichte drauf. Manchmal sieht man diese Waagen sogar noch auf dem Wochenmarkt. Seit dem hat sich unendlich viel getan im Waagensektor. Es gibt unendlich viele spezialisierte W
aagen, für die unterschiedlichsten Anwendungen und die unterschiedlichsten zu wägenden Gewichte. Das geht von der sprichwörtlichen Goldwaage für Edelmetalle und Diamanten, über die Briefwaage bis hin zu Kranwaagen, die dem Normalbürger wohl viel weniger bekannt sein dürften. Diese Kranwaagen sind in der Lage sehr schwere Lasten zu wiegen. Man findet sie in den Bereichen der Industrie und der Transportlogistik. Insbesondere beim Beladen von LKW gilt es zum einen die Nutzlast optimal auszunutzen, andererseits das zulässige Gesamtgewicht einzuhalten und keinesfalls zu überschreiten. Die Verkehrssicherheit des Lastzuges steht auf dem Spiel, und die wiederum wird stichprobenhaft von der Polizei auf den Autobahnen kontrolliert.
Die am Kran befindliche Waage hilft dabei schon beim Verladen der Transportgüter. Viel vertrauter dagegen ist die Ladenwaage im Lebensmittelgeschäft. Doch hinter ihrem schlichten Äußeren verbirgt sich mittlerweile High-Tech. Mit dem schlichten Wägen ist es nicht mehr getan. Das Ausdrucken von Bons noch das Wenigste.
Autor: dariana - veröffentlicht am 16.11.2011 - 21:15:19 - letzte Überarbeitung am 16.11.2011 - 21:15:19
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