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Mithilfe von Hydrokultur eine unkomplizierte Art der Begrünung nutzen
Die Innenraumbegrünung spielt eine große Rolle bei dem Einrichten eines Wohnraums, denn Pflanzen bringen Leben ins Haus und kreieren eine wohlige Atmosphäre. Die herkömmliche Variante Topfpflanzen zu versorgen, ist sie in Erde zu pflanzen, allerdings stellt die Hydrokultur eine Alternative zu dieser Methode dar, wozu man hier weitere Auskünfte sammeln kann. Hier gedeiht die Zimmerpflanze nicht in normalem Boden, sondern in einem anorganischen Tonsubstrat und den Hydrokulturpflanzen müssen die lebenswichtigen Nährstoffe daher zusätzlich zugeführt werden. Besonders empfehlenswert ist die Knopsche Nährlösung um die Hydrokulturpflanzen zu versorgen, deren Bestandteile anorganische Salze sind, die die Pflanze mit dem Nötigsten versorgen. Als Substrat wird häufig Blähton eingesetzt, welcher aufgrund der guten Ergebnisse bei der Hydrokultur sehr populär ist, jedoch werden auch häufig Substrate wie Kies oder Basalt eingesetzt. Im Allgemeinen spielt das Trägermaterial keine größere Rolle, da es lediglich dazu da ist die Grünpflanze zu stützen und ihr Halt zu geben, trotzdem muss darauf geachtet werden, dass das Substrat keinerlei Kalk enthält, da sich ein zu hoher PH-Wert nachteilig auf die Pflanze auswirken würde. Dies ist zunächst ein Minus im Gegensatz zur herkömmlichen Kultivierung, allerdings lässt sich die Pflanzenversorgung mit Hydrokultur durch Erfahrung und geeignete Informationen schnell erlernen. Eine Rückumstellung von Hydrokultur auf die Versorgung in natürlicher Erde ist nicht machbar, da Hydrokultur Pflanzen Wasserwurzeln ausbilden, dann dann verfaulen, wenn sie in Gartenerde gestellt werden. Überaus häufig kommt Hydrokultur bei der Begrünung von Gartenteichbecken zum Einsatz, weil viele Gewächse, so auch Wasserlilien, im Becken Wasserwurzeln bekommen und so auf und unter Wasser treiben. Zusätztlich fallen hierbei die Ausgaben für das Substrat viel weniger ins Gewicht, denn die Pflanzen brauchen in den meisten Fällen kein das Tonsubstrat, da sie bereits lose im Wasser treiben.
Autor: karl-krueger - veröffentlicht am 20.10.2011 - 21:31:57 - letzte Überarbeitung am 20.10.2011 - 21:31:57

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