Aus Kindertagen kennt sicher jeder die Situation. Bei Regenwetter zieht einem Mutti Gummistiefel an. Und schon machen einem der Regen kaum noch etwas aus. Man stapft fröhlich durch die Pfützen und freut sich, dass die Füße trocken bleiben. Ein Wunder. So ermutigt stapft man durch immer tiefere Pfützen, wagt sich dann in den Bach und watet in immer tieferes Wasser. Das unvermeidliche passiert, irgendwann ist das Wasser so tief, dass unweigerlich das Wasser oben rein läuft und die Füße sind nass. Pech gehabt. Wer beruflich am und im Wasser arbeitet muss und will vermeiden, sich nasse Füße zu holen.
Wer will schon den restlichen Arbeitstag schon mit nassen und quietschenden Gummistiefeln herumlaufen und sich am Ende eine dicke Erkältung holen. Die richtige Sicherheitsbekleidung deckt auch dieses Problem mit ab. Im weiteren Sinne versteht sich die Sicherheitsbekleidung ja nicht nur ein Schutz vor Verletzung oder Verschmutzung, sondern es geht bis in solche vermeintlich simple Bereiche wie das trocken halten des Trägers und in der Folge auch den Schutz vor Erkältungskrankheiten. Fischer sind die klassischen Träger sogenannter Wathosen.
Sie kommen als Gummi gewordene Kreuzung von kernigen Gummistiefeln und einer Hose aus Gummi daher. Gute Wathosen sind absolut wasserdicht, der Gummistiefel ist mit der Gummihose aus leichterem Material sicher vulkanisiert. Die Höhe variiert, es gibt Wathosen, die lediglich bis zum Oberschenkel oder bis zum Schritt reichen. Üblicherweise werden sie mittels eines Riemens am Gürtel befestigt, so dass das Hosenbein nicht herunterrutschen kann, und der Träger wiederum nasse Füße bekommt. Verbreitet sind auch Wathosen die wie eine wirkliche Hose das Gesäß mit einschließen oder gar bis unter die Achseln reichen.
Autor: dariana - veröffentlicht am 13.12.2011 - 11:38:40 - letzte Überarbeitung am 13.12.2011 - 11:38:40
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