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Zwischen den Nachbarinseln Juist und Baltrum gelegen, ist Norderney die zweitgrößte der ostfriesischen Inseln nach Borkum. Eine Gesamtfläche von ca. fünfundzwanzig Quadratkilometern wird gesäumt von 15 km feinstem Sandstrand.
Norderney liegt mitten im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Diese, in der Welt einzigartige, Naturlandschaft des Wattenmeers wurde von der UNESCO im Jahr 2009 in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Das Wattenmeer zeichnet sich dadurch aus, dass es eine unzählig artenreiche Tier- und Pflanzenwelt beherbergt, die sich seit Jahrtausenden immer wieder den ständig wechselnden Bedingungen dieses Lebensraumes anpasst.
Salzwiesen und malerische Dünenlandschaften wechseln sich mit sanften Deichen und weißen Stränden ab – Das ist die vielfältige Naturlandschaft Norderneys. Dem Urlauber ermöglicht ein mehr als 80 km langes Netz aus Wander- und Radwegen, die Insel umfassend zu erkunden.
Selbstverständlich bietet Norderney viele gute Ferienwohnungen und Apartments, aber auch einige Sehenswürdigkeiten sind auf der Insel zu finden, und jedem Urlauber ans Herz zu legen:
Stählernes Schiffswrack
Ein beliebtes Ziel für Urlauber ist das stählerne Schiffswrack, welches im Jahr 1967 am östlichen Ende Norderneys auf einer Sandbank auf Grund lief. Gerade Kindern bereitet es Freude, zu der Sandbank zu waten, die bei Flut von knietiefem Wasser umspült ist. Tipp: Dieselbe Sandbank ist auch noch ein perfekter Aussichtspunkt, um Seehunde zu beobachten!
Marienhöhe und Georgshöhe
Zwei wunderschöne Aussichtspunkte: Die Marienhöhe befindet sich an der westlichen Spitze von Norderney. Hier fand z.B. der Dichter Heinrich Heine Inspirationen für seine Werke. Die nach König Georg IV benannte Georgshöhe findet sich am Ostende der Strandpromenade. Durch ihre erhöhte Position mit Ausblick auf die Insel und auf die Nordsee, diente dieser Aussichtspunkt bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts als Schiffssignal- und Marinestation.
Die Windmühle „Selden Rüst“
Die einzige Windmühle Norderneys und sogar die einzige Windmühle der ostfriesischen Inseln, befindet sich an der Ecke Marienstraße und Mühlenstraße. Ganze hunder Jahre, von 1862 bis 1962 lieferte die „Selden Rüst“ (selten Ruhe) den Bäckern der Insel frisches Mehl. 1965 wurde die Mühle dank staatlicher Gelder und Spenden umfassend restauriert. Das war auch dringend nötig, denn die Insel war von mehr als hundert Jahren stark von der Witterung gezeichnet. So verlor die Mühle z.B. im Jahre 1951 bei einem Sturm einen Flügel, und einige Teile der Mühle fielen einem Feuer zum Opfer. Heute findet sich in der Mühle ein Restaurant für regionale Spezialitäten.
Das Kap
1848 wurde das Kap zum Wahrzeichen der Insel ernannt. Dieses zunächst aus Holzmaterialien, dann im Jahre 1870 aus Stein erbaute Gerüst, diente der Legende nach, den Seefahrern in der Nacht als Orientierungspunkt bis später der offizielle Leuchtturm seine Arbeit begonnen hat.
Der Leuchtturm
Der 1874 errichtete Leuchtturm hat eine Höhe von knapp 55 Metern. Für den Laien nicht unbedingt erkennbar, aber ein wichtiges Detail: Der Norderneyer Leuchtturm dreht sich als einziger in ganz Deutschland links herum! Gut zu wissen! ;)
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