Die Reisen Japan ermöglicht einen Einblick in das Leben der Geisha
Geishas. Japanerinnen mit Holzsandalen, in einen kunstvollen Kimono gehüllt, die Gesichter weiß gepudert und stets perfekt und aufwändig frisiert. So wandern die Geishas in den frühen Morgenstunden mit kleinen Schritten zurück in ihre eigenen Viertel in denen sie, fernab der anderen Bürger, auch heute noch leben. Urlauber, die sich für eine Japanreise entschieden haben, müssen sich beeilen, wenn sie sie sehen wollen, denn der Beruf der Geisha ist vom Aussterben bedroht.
Immer weniger junge Frauen entscheiden sich heute für solch eine Ausbildung und mittlerweile soll die Zahl der Geishas nur noch im dreistelligen Bereich sein. Reisen Japan bringen die interessierten Touristen an die richtigen Stellen. Kyoto oder Tokyo sind auch heute noch die Heimat vieler Geishas und die gehen inzwischen an die Öffentlichkeit. Sie bemühen sich, die Menschen für den ganz besonderen Beruf zu sensibilisieren und vielleicht doch noch Frauen zu finden, die sich vorstellen können, diesen Beruf zu ergreifen. Was unter Japanern bekannt ist, das wissen Urlauber eher selten, die sich für Reisen Japan entschieden haben. Die Geisha ist keine Vertreterin der käuflichen Liebe. Auf diese Weise Geld zu verdienen, ist ihr verboten. Sie darf aber Beziehungen führen. Viele Geishas haben Gönner, die sie finanziell unterstützen und in deren Diensten sie stehen. Das wird oft fehlgedeutet. Eine Geisha darf nicht heiraten. Tut sie es doch, muss sie ihren Beruf aufgeben. Die Geisha ist tatsächlich eine Gesellschafterin auf allerhöchstem Niveau.
In Japan werden die Teilnehmer der Reisen Japan die Geisha auch als Bewahrerin der alten Künste erleben. Die Japanreise ermöglicht den Touristen einen Einblick in die Arbeitsweise der Geisha. Dazu gibt es seit kurzer Zeit Vorstellungen, bei denen sie auftreten und ihren Gesang oder auch die Teezeremonie vorführen. Die Reisen Japan sind vielleicht eine der letzten Möglichkeiten, solche Vorführungen zu sehen. Während früher die jungen Maikos, die angehenden Geishas, sorgfältig ausgewählt wurden, so inserieren Ausbilderinnen heute in den Zeitungen um Nachwuchs zu werben. Wer aber mit offenen Augen während der Japanreise durch die Straßen geht, der wird den Grund für die erfolglosen Versuche schnell entdecken. Während Frauen und Mädchen in Japan noch vor wenigen Jahrzehnten kaum eine Chance hatten, einen Beruf lebenslang auszuüben, so hat sich das mittlerweile geändert. Wenn sich Zeiten ändern, dann hat das Vor- und Nachteile. So wie intelligente junge Japanerinnen aus gutem Haus heute studieren und einen Beruf ausüben dürfen, so geht den Geishas der Nachwuchs verloren. Die Japanreise wird dennoch spannend bleiben.
Autor: spjapanreisen - veröffentlicht am 04.11.2010 - 10:04:57 - letzte Überarbeitung am 04.11.2010 - 10:04:57
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