Palma de Mallorca von oben: Hoch zum „Na Burguesa“
Palma, damit verbindet der Mallorca-Urlauber die Kathedrale „Sa Seu“, die Altstadt mit ihren vielen kleinen Gassen und Gebäuden, in denen die Geschichte lebt. Palma von oben zu betrachten, das funktioniert nicht nur mit dem Flugzeug. Das geht auch zu Fuß oder ein paar Minuten mit dem Auto. Die Hügelkette „Na Burguesa“ kennt kaum jemand. Auch viele Residenten, die ein eigenes Haus auf Mallorca besitzen, waren sicher noch nie dort. Wer einmal kam, weiß diesen Teil der großen Stadt Palma bald zu schätzen. Und kommt gerne immer wieder.
Fast 400 Meter über der größten Stadt Mallorcas erhebt sich der Na Burguesa über die Stadt und das Meer. Die Aussicht ist ein Traum. Die kleine, schmale Straße windet sich kurvig bergan, aber die serpentinenartige Fahrt lohnt sich. Hoch oben thront die Schutzheilige der Fischer in ihrem goldenen Glanz wahrscheinlich aus dem Grund, aus dem viele den Weg nach Na Burguesa nehmen: Sie genießt den Blick auf Palma.
Ist das Wetter schlecht, so sagten die Palmaneser Fischer schon immer, wenn sie sich hügelaufwärts begaben, bleibt man besser drin. Im Hafen. Bei extrem guter Sicht auch, denn wenig später ziehen dicke Wolken auf. Nun, bei klarem Wetter reicht der Blick zur linken Seite auf den Puig Major, den höchsten Berg des beeindruckenden Tramuntana-Gebirges, das sich von West nach Ost zieht. Der Kreuzfahrt-Hafen von Palma, wo nebenan auch die Fähren an- und abfahren, das Castell Bellver, 1299 für König Jaume I gebaut: All das verbindet sich zu einem wunderschönen Panorama ohne Wenn und Aber. Palma von oben betrachtet ist ein Traum. Immobilienmakler haben in dem Gebiet rund um die hügelige Landschaft gerne Objekte in ihrem Bestand, denn man wohnt außerhalb der Inselhauptstadt, ist aber schnell im Zentrum.
Nun, sportlich Aktive kennen den Na Burguesa fast besser als die Autofahrer, denn diese kleine Hügelkette ist beliebte Anlaufstelle für Mountainbiker und Wanderer in traumhafter Landschaft. Durch sie geht es bis Costa den Blanes und Calvia. Immerhin.
Andrea Richter
Autor: andrea-richter - veröffentlicht am 30.09.2010 - 13:38:38 - letzte Überarbeitung am 03.10.2010 - 12:56:13
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