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Mallorca im Herbst – sonnig und immer noch warm genug für ein Bad im Meer
Zugegeben: Im November und Dezember ist das Mittelmeer nur was für die ganz Abgehärteten. Bei runden 16 Grad gehen immer noch viele Mallorca-Besucher, die den Winter auf der größten Baleareninsel verbringen, in die Fluten. Im Winter sind die Strände dennoch gut besucht, denn viele Urlauber, die ein Feriendomizil mieten, nutzen die ruhige Strandatmosphäre für einen Spaziergang und genießen so die Insel als „isla de la calma“, als Insel der Ruhe.

Ein Winter auf Mallorca dauert keinesfalls so lange wie der beispielsweise in Deutschland. Denn: Lässt die Sonne sich blicken, wird es schnell um die 20 Grad warm und einer Lesestunde im Warmen im Freien steht nichts im Wege. Im März starten viele Mallorca-Urlauber bei gutem Wetter gerne ihre Badesaison – falls sie sie überhaupt unterbrochen haben. Das Mittelmeer ist mit 18 bis 19 Grad von der Temperatur für einige doch recht angenehm. Wer eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus auf Mallorca mietet, weiß das gute Frühlingswetter durchaus zu schätzen, richtet sich aber dennoch besser darauf ein, noch kühle Abende und Nächte zu erwischen.
In der ersten Maiwoche macht sich an den Stränden spätestens wieder rege Geschäftigkeit breit, denn Sonnenschirme und Liegen werden zu den Stränden transportiert und für die Urlauber aufgestellt, die nach einem kalten Winter in nördlicheren Ländern erste Wärme auf der Insel suchen. Auch die Strandrestaurants sind um diese Zeit wieder geöffnet.

Die Einheimischen der Insel schütteln über die Touristen, die bereits im April oder Mai an den Strand gehen, oft genug mit einem Lächeln im Gesicht den Kopf. Ihnen ist es oft bis Juli, wenn nicht gar bis August, einfach noch zu kalt, um an einen Strandtag zu denken. Doch im August sind die Mallorquiner viel gesehene Gäste an den schönen Buchten der Insel. Denn: August ist ihr Ferienmonat schlechthin. Sie kommen mit der ganzen (großen) Familie, nehmen oft genug Tisch und Picknickkorb mit und verleben Stunden mit ihren Lieben im Sand und im warmen Wasser, dass um diese Jahreszeit dann mit im Schnitt 26 bis 27 Grad ins Meer lockt.

Die Abendstunden sind im Sommer besonders schön, denn der Strand ist ruhiger. Die Touristen gehen meist eher in ihre Ferienwohnung zurück, um zu duschen und das Essen vorzubereiten. Da der Spanier sein Abendessen sehr viel später einnimmt als Touristen aus den nördlichen Ländern, genießt er die Zeit ab 19 Uhr, um sich im Wasser zu tummeln.

Doch die Wintersonne am Strand: Auch sie hat ihre Reize. Wegen der Ruhe und wegen der schönen Landschaft, die man dann gut genießen kann. Wenn auch mit Pullover.
Andrea Richter
Autor: andrea-richter - veröffentlicht am 18.11.2010 - 13:10:33 - letzte Überarbeitung am 18.11.2010 - 13:10:33

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Kategorie: Reisen & Tourismus
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