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Der Weg zu einem eigenen Kind ist für viele Menschen sehr steinig. Wenn es auf natürliche Weise nicht funktioniert, bleibt der Gang zum Mediziner. Auf künstliche Weise werden nun Samenzelle und Eizelle der Partner vereint, sofern sie denn fruchtbar sind. Sollte der Mann beispielsweise keine überlebensfähigen Samenzellen produzieren können, ist auch die künstliche Befruchtung ausgeschlossen. In diesem Fall bleibt aber immer noch die Option, sich für einen Samenspender zu entscheiden. Samenspender denken mehr an die finanzielle Komponente bei der Abgabe ihrer Samen, während es für die betroffenen Paare vor allen Dingen der Wunsch nach dem Kind ist, der sie antreibt. Daher ist dies eine Win-Win-Situtaion, die durchaus vertretbar ist. Was viele Paare allerdings vergessen, ist der Umstand, dass auch dieser Weg keine Garantie für ein gesundes Kind ist. Pränataldiagnostik ist in Deutschland verboten. Es besteht daher eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass das Kind nicht gesund zur Welt kommt. Was für manche Menschen ein Ausschlusskriterium ist, stellt für den anderen kein Problem dar. Noch schlimmer ist es, wenn es nach den Strapazen einer künstlichen Befruchtung auch noch zu einer Fehlgeburt kommt. Während dies gerade in den ersten zwölf Wochen relativ häufig geschieht, sinkt die Quote der Fehlgeburten im zweiten und dritten Trimenon rapide. Dennoch kann es passieren, dass das Kind auch noch kurz vor oder sogar während der Geburt verstirbt. Dies ist ein emotionales Drama für Eltern, das kaum nachempfunden werden kann. Wem so etwas passiert, der macht sich sehr viele Gedanken, ob er an seinem Wunsch festhält oder ihn aufgibt – mehr als beim Grabschmuck in jedem Fall.
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