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In der Schule ist der Musikunterricht eigentlich immer recht spärlich besetzt. Viele Schulen haben nicht mal mehr den Anspruch, ihren Schülern das noten lesen beizubringen. Kaum zu glauben, aber es ist dennoch so, dass man die Kinder lieber immer wieder etwas nachspielen lässt, ohne sie mit der Methodik, mit der Theorie vertraut zu machen. Dann zeigt sich auch immer wieder, dass der pädagogische Ansatz ins Leere läuft. Man will die Schüler nicht überfordern, nicht alles verwissenschaftlichen. Und dabei produziert man dann nur Mittelmäßigkeit. Viele erfolgreiche Musiker im Musikbusiness sind ja irgendwie auch ohne eine musikalische Früherziehung ausgekommen. Die sind dann aber außergewöhnliche Autodidakten, haben sich alles irgendwie selbst beigebracht. Doch wenn diese Grundlagen fehlen, wenn man keine noten kennt, dann sollte man den professionellen Anspruch haben es noch zu lernen. Berufsmusiker können darüber nur müde lächeln. Deren Ausbildung war sicherlich so aufgebaut, wie es selbst in der Schule sein sollte. Denn diese Annahme, man könnte den Schülern so etwas nicht beibringen, greift völlig zu kurz. Musiktheorie ist natürlich ebenso wichtig, doch das Spielen, das Verstehen von dem was man spielt, das sind die Grundlagen und die Fertigkeiten die man sich aneignen muss. Wenn man in der Schule nicht den besten Musikunterricht hat, dann kann man auch privaten Unterricht bei einem Musiklehrer nehmen. Erst lernt man die noten, dann kann man langsam anfangen sich mit dem Instrument seiner Wahl zu beschäftigen. Und wenn man regelmäßig übt, dann wird man sicher ein guter Musiker werden.
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