Wenn man heute etwas hat, genauer gesagt krank ist, ist es heute nicht mehr wirklich so einfach zum Arzt zu gehen. Die Ärzteberatung ist oft schlecht, da diese einfach unter einem zu großen Druck stehen, weil sie immer mehr Patienten bewältigen müssen.
Auch müssen sich die Ärzte immer mehr mit den Krankenkassen auseinandersetzen. Und das obwohl sie den hippokratischen Eid geschworen haben. Doch der Eid ist heute nur noch das Papier wert, auf dem er gedruckt steht. Da nutzt selbst die beste Arzthaftpflicht nichts mehr, denn heute kann ein Arzt nicht mehr das tun, was ihm eigentlich seine Berufsethik vorschreibt.
Die Krankenkassen bestimmen heute, was ein Arzt verschreiben darf und was nicht. Und wenn ein Arzt das verschreibt, was er für richtig hält, dann wird die Krankenkasse dementsprechend reagieren und zwar nach der Methode, erst wenn es weh tut begreift es der Arzt.
Verschreibt der Arzt zu viel oder nicht das, was sich die Krankenkasse vorstellt, dann muss er die Kosten für das Medikament oder die Behandlung selbst bezahlen aus seiner eigenen Tasche. Schon unverschämt, oder? Schließlich bezahlt der Patient Monat für Monat eine Menge Geld für die Krankenversicherung und der Arzt will seinem Patienten eigentlich nur helfen. Fair ist das nicht.
Wen wundert es, dass immer mehr Studenten kein Interesse mehr daran haben, den Beruf des Arztes zu ergreifen. Gerade in den ländlichen Gegenden will kaum einer sich mehr um die ärztliche Versorgung der ländlichen Bevölkerung kümmern, zu recht scheinbar.
Die Ethik der Krankenkassen widerspricht deutlich der Ethik eines Arztes, zu mindestens eines Arztes, der noch auf seine Berufsehre wert legt.
Autor: dariana - veröffentlicht am 28.12.2011 - 17:47:54 - letzte Überarbeitung am 28.12.2011 - 17:47:54
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