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Die transpersonale Psychologie ist ein Teilbereich der Psychologie, der sich insbesondere mit spirituellen und ganzheitlichen Ansätzen der menschlichen Psyche beschäftigt. Entsprechend sind die verwendeten Techniken dieses Teilgebietes auch sehr spirituell angehaucht und nicht mit der klassischen Medizin vergleichbar.
Entwickelt wurde die transpersonale Psychologie bereits Ende 1960 von verschiedenen Wissenschaftlern wie Abraham Maslow, Anthony Sutich oder auch Stanislav Grof. Letzterer entwickelte beispielsweise die Technik des holotropen Atmens, die es den Patienten ermöglichen sollte bisher unberührte Bewusstseinsebenen zu erreichen. Zuvor wurde dafür die Droge LSD verwendet, die natürlich auch in für die transpersonale Psychologie ungesetzlich ist und daher ersetzt werden musste. Da der Kontakt zu den neuen Bewusstseinsregionen jedoch positive Wirkungen in der Therapie haben konnte, wurde nach einer erlaubten Alternative gesucht, um die Behandlung fortsetzen zu können.
Transpersonale Psychologie wird heute dennoch nur in einigen wenigen Zentren angewendet. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass es bisher nur einige wenige hundert ausgebildete Therapeuten in diesem Bereich gibt. Durch die teilweise recht schamanischen Techniken in der Behandlung mit transpersonaler Psychologie ist diese zudem auch recht umstritten und wird allein aus diesem Grund auch von einigen abgelehnt. Die Erfolge die teilweise mit den unterschiedlichen Therapien erreicht werden, können allerdings nicht abgestritten werden.
Die transpersonale Psychologie richtet sich grundsätzlich auf das gesamte Bewusstsein aus, so dass nicht nur einzelne Aspekte angegangen werden, sondern das „Problem“ immer in seiner Ganzheit betrachtet wird. Dieser ganzheitliche Ansatz der transpersonalen Psychologie ist sehr gut in den unterschiedlichen Techniken in den einzelnen Therapien erkennbar und wird nicht nur über Atemtechniken sondern beispielsweise auch Meditation, Körper- oder auch Gestalttherapie verfolgt.
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