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Tipps gegen Sex- und Pornosucht
Online-Sexsucht oder das stundenlange Abhängen und Onanieren während des Pornoguckens vor dem Computer ist heutzutage mit die häufigste Variante der Sexsucht. Online-Sexsucht ist aber gut heilbar. Im Lavario-Programm http://www.lavario.de gibt es Hunderte von Tipps und Übungen, aber vor allem werden dort auch die Hintergründe der Online-Sexsucht aufgearbeitet. Da es anonym übers Internet bestellt und runtergeladen wird, passt es natürlich hervorragend genau für die Menschen, die an Online-Sexsucht leiden. Hier ein winziger Ausschnitt aus dem Programm, eine Stelle ziemlich am Anfang, wo es darum geht, sich von den ständigen Gedanken an Sex abzulenken.

Dieser Tipp spricht fast jeden von uns an. Ganz einfach ausgedrückt geht es darum: während Sie Ihren erotischen und sexuellen Fantasien nachgehen und der Druck immer grösser wird, kommt plötzlich ein Impuls an Ihre Sinne, der diese völlig verwirrt und Sie somit auf ganz andere Gedanken bringt. Und diesen Impuls steuern Sie.

Welches sind denn unsere Sinne? Schmecken, hören, berühren, riechen – um einige zu nennen.

Schmecken gegen Ihre Online-Sexsucht: Wenn der Suchtdruck wieder ganz stark wird, dann beissen Sie in eine Zitrone! Oder in eine Chili-Schote!! Oder Sie nehmen ein Fläschchen Tabasco extrascharf oder die Dose mit dem Cayenne-Pfeffer und dann den Mund auf…!!! Viel Spass! Mal sehen, wer danach noch an Sex denkt, wenn die Augen tränen, das Gesicht rot angelaufen ist und man nach kaltem Wasser bettelt. Hört sich radikal an? Nun, ist Ihre Online-Sexsucht nicht auch radikal und erfordert radikale Gegenmassnahmen? Die Zitrone ist vielleicht mehr etwas für zuhause (obwohl es natürlich auch Fläschchen mit konzentriertem Zitronensaft gibt), aber die Chili-Schote, in Alufolie eingewickelt, könnte Ihr ständiger Begleiter werden, genauso wie unser Favorit, das scharfe Tabasco-Fläschchen. Und geben Sie sich eine anständige Dosis!

Hören gegen Ihre Online-Sexsucht: Den MP3-Player, die Hifi-Anlage zuhause oder das Autoradio voll aufdrehen, am besten mit Kopfhörer, und dann sehr laute, rhythmische, rockige oder punkige, aggressive Musik hören. Versuchen Sie mal, sich auf Ihre Online-Sexsucht-Fantasien zu konzentrieren, wenn die Dead Kennedys oder Linkin Park oder irgendwelche Techno-Geräusche mit 200 BPM (beats per minutes) Ihr Trommelfell quälen! Nicht nur zwei oder drei Minuten, am besten mindestens zehn, geben Sie es sich, bis es dröhnt und Ihnen die Sinne ganz woanders stehen. Nur beim Sex, da werden Sie nicht mehr stehen. Es kann im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf befreien.

Berühren gegen Ihre Online-Sexsucht: Hand auf die Herdplatte, dann den Herd anstellen und schauen, wie lange man es aushält. Dies funktioniert meist nur beim ersten und zweiten Mal, aber immerhin, die Neugier und die Spannung und das Erreichen der Schmerzschwelle lenkt ungemein ab. Eine andere Methode ist das abwechselnd eiskalte und kochend heisse Duschen, falls Sie zuhause sind, wenn die Online-Sexsucht und Gier wieder kommen. Auch ein Gummibändchen ums Handgelenk kann helfen, wenn Sie es immer wieder schnappen lassen und Ihnen Schmerz zufügen. Das treibt einem die sexuellen Gedanken aus dem Kopf (nicht anzuwenden, falls Sie Fantasien in Richtung SM haben). So ein Gummibändchen, das bekommen Sie in jedem Schreibwarengeschäft oder finden es vielleicht in Ihrem Büro.

Riechen gegen Ihre Online-Sexsucht: Gehen Sie z.B. in einen Bio- oder Esoterikladen (ergoogeln Sie sich einen in Ihrer Nähe, falls Sie keinen kennen) und kaufen Sie sich ein kleines Fläschchen „Duft“öl für Ihre Hosen- oder Jackentasche. Je unangenehmer es riecht, umso zweckvoller. Japanisches Minzöl (auch in der Apotheke erhältlich), nur zwei bis drei Tropfen, unter die Nase gerieben oder in die Nähe der Augen (nicht in die Augen!) wirkt Wunder durch langanhaltendes Tränen; die Minze befreit Ihren Kopf auch im übertragenen Sinn. Ammoniak ist ein weiteres Wundermittel, um Ihre Gedanken weg von der Online-Sexsucht in ganz andere Sphären zu transportieren.

Manche dieser Tipps wirken am Anfang vielleicht ein wenig verrückt,
aber ist Ihre Online-Sexsucht nicht auch ein wenig „verrückt“ und erfordert „verrückte“ Gegenmassnahmen?

Diese Sofort-Tipps setzen erst einmal „nur“ an den Symptomen Ihrer Online-Sexsucht an, helfen also in den Momenten, wo der Druck mal wieder ganz stark wird. Sie behandeln noch nicht die Ursachen, die Gründe Ihrer Online-Sexsucht. Aber sie sind ein wichtiger Anfang.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf www.lavario.de/thema/sexsucht
Autor: lavario - veröffentlicht am 20.07.2011 - 16:36:19 - letzte Überarbeitung am 01.10.2011 - 20:11:07

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Kategorie: Gesundheit & Medizin
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