Wenn der Haarausfall die Haare lichtet – Haartransplantationen helfen
Haarausfall ist weiter verbreitet als man denkt. Er beginnt meist in mittlerem Alter und betrifft sowohl Männer als auch Frauen. Wird der Haarausfall sichtbar und erste Lichtungen der Haare zeigen sich am Kopf, können Haartransplantationen diese Stellen wieder auffüllen. Auch kahle Bereiche können durch Haartransplantationen wieder mit Haaren versehen werden.
Haarausfall tritt häufig in der erblich-hormonellen Form auf. Das heißt nichts anderes, als dass die Veranlagung zum Haarausfall von Vater oder Mutter vererbt wurde und, dass ein Hormon an dem Haarausfall beteiligt ist. Bei Männern macht sich der androgenetische Haarausfall zunächst über den Schläfen bemerkbar. Sogenannte Geheimratsecken entstehen. Im weiteren Verlauf verlieren die Betroffenen die Haare am Hinterkopf und an der Stirn. Schließlich bleibt ein Haarkranz rund um den Hinterkopf erhalten. Nicht bei allen muss der Haarausfall so weit gehen. Wie sich der Haarausfall voraussichtlich entwickeln wird, kann vom Haarchirurgen abgeklärt werden.
Zu den modernen und sanften Haartransplantationen zählen solche, die nach der I-FUE Methode ablaufen. Die I-FUE Methode beruht auf dem Prinzip der FUE Haartransplantation. Dabei werden Eigenhaare vom Kopf oder Körper des Patienten mit einer Mikro-Hohlnadel vorsichtig ausgestanzt. Sie lagern während des Entnahmevorgangs in einer Nährlösung. In einem dritten Schritt, setzt der Haarchirurg die gewonnenen Haarfollikel an den schütteren oder kahlen Stellen ein.
Der Haarchirurg, Reza Azar, optimiert im Zentrum für Moderne Haartransplantation Berlin diese Vorgehensweise. Bei den I-FUE Haartransplantationen kommt es zu einer zeitliche Verkürzung der Einzelschritte, indem sie laufend abgewechselt werden. Der Vorteil liegt in einer kurzen Lagerzeit der Spenderhaare außerhalb des Körpers. Auf diese Weise werden die sensiblen Follikel geschont. Der vorsichtige Umgang mit den empfindlichen Transplantaten wirkt sich auf die Heilung beziehungsweise die Anwuchsrate der transplantierten Haare aus.
Im Gegensatz zu anderen Vorgehensweisen kommen bei den I-FUE Haartransplantationen keine Skalpelle zum Einsatz, wenn die Haare entnommen werden. Deshalb brauchen Patienten weder größere Narben noch Schmerzen nach dem Eingriff erwarten. Der Haarausfall wird erfolgreich eingedämmt und der Patient wird so schonend wie möglich behandelt.
Autor: thalbach - veröffentlicht am 18.03.2011 - 11:56:06 - letzte Überarbeitung am 18.03.2011 - 11:56:06
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