Eigentlich möchte man annehmen, dass da Kind während der Schwangerschaft im Mutterleib gut geschützt ist. An sich stimmt das auch, aber es gibt natürlich auch Einflüsse, die sich negativ auf die Gesundheit des Ungeborenen auswirken können, weshalb auch die Mutter gefragt ist, sich so gut zu schützen wie es nur geht.
Manche Dinge kann man von vornherein als Schwangere vermeiden. So ist zum Beispiel die Ansteckung mit Toxoplasmose für einen Erwachsenen ungefährlich und meist erfolgt die Erkrankung und Genesung ohne dass der Betroffene überhaupt etwas merkt, das Kind im Mutterleib kann jedoch schwere Schäden davon tragen.
Am ehesten wird Toxoplasmose von Katzen übertragen. Wenn eine Schwangere also eine Katze hat, sollte sie, um die Gefahr einer Ansteckung zu vermeiden, nicht mehr die Katzentoilette reinigen, da der Erreger der Toxoplasmose über den Kot ausgeschieden wird.
Bereits im Frühstadium der Schwangerschaft wird über einen Bluttest untersucht, ob die Mutter bereits an Toxoplasmose erkrankt war. Sollte dies der Fall sein sind Antikörper nachzuweisen, die dann auch den Fötus schützen. Selbst wenn die Mutter erneut mit den Toxoplasmose Erregern in Kontakt kommen sollte, ist das Kind relativ geschützt. Wenn noch keine Antikörper festgestellt werden können, ist Vorsicht geboten. Auch rohes Schweinefleisch sollte dann währen der Schwangerschaft nicht verzehrt werden, wozu auch Speisen wie Salami etc. gehören.
Auch wenn die Erkrankung an Toxoplasmose in der Regel ohne Beschwerden verläuft, kann eine Infektion beim Ungeborenen zu schweren Krankheiten bis hin zur Fehlgeburt führen. Allerdings wird auch jeder Frauenarzt auf die Gefahr einer Toxoplasmose hinweisen und eine werdende mutter gut beraten.
Autor: steffen - veröffentlicht am 13.04.2011 - 08:32:08 - letzte Überarbeitung am 13.04.2011 - 08:32:08
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