Nicht erst seit der Debatte um den geplanten Atomausstieg sind erneuerbare Energien in aller Munde. Langfristig gesehen sind die alternativen Energieformen die wirklich zukunftsweisenden, denn in Zeiten, in denen die Knappheit des Erdöls, des Erdgas und der Kohle kein Geheimnis mehr ist, muss der Mensch umdenken. Aus diesem Grund wird immer mehr Zeit und Geld in die Erforschung unerschöpflicher Quellen investiert. Theoretisch wird allein von der Sonne mehr Energie an die Erde abgegeben, als der Mensch jemals nutzen könnte. Um diese effektiv einsetzen zu können, bedarf es Forschung und Gesetze.
Am bekanntesten sind wohl die Sonnenenergie und die Windenergie. Photovoltaikanlagen und Solarkollektoren sind keine Seltenheit mehr. Auch wird der Einsatz solcher Alternativen vergütet, wenn der erzeugte Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Ebenso gehören Windkraftwerke in vielen ländlichen Gegenden zum Bild dazu. Solarenergie und Wind sind in unbegrenzter Masse vorhanden, so dass sich die Nutzung dieser erneuerbaren Energien anbietet.
Weitere Energiequellen sind unter anderem die Biomasse, besonders Holz, Biodiesel oder Pflanzenöl, Wasserkraft, welche vor allem dank Staudämme oder Gezeitenkraftwerke die umgewandelte Energie in das Stromnetz einspeisen, und die Geothermie. Bei letzterer wird die natürliche Temperatur der Erde genutzt. Dass unter der Erdoberfläche hohe Temperaturen herrschen können, zeigt sich zum Beispiel in Geysiren oder heißen Quellen.
Der Markt der erneuerbaren Energien trägt, trotz vergleichbar geringer Kosten, aktiv zum Klimaschutz bei.
Autor: baablcom - veröffentlicht am 21.09.2010 - 13:07:33 - letzte Überarbeitung am 21.09.2010 - 13:07:33
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