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Jeden Tag wird in den Nachrichten von einem fallenden oder steigenden Eurokurs berichtet. Doch die wenigsten Zuschauer verstehen überhaupt, wie der Eurokurs tatsächlich zustande kommt und welche Bedeutung er hat. Allenfalls wenn bei Reisen eine Währung umgetauscht werden muss, wird diese Thematik akut.
Der Währungsumtausch spielt jedoch für den Devisenmarkt keine sonderlich große Rolle. Vielmehr geht es beim Forex (Foreign Exchange), zumindest in der Theorie, darum, einen fairen Währungskurs zu ermitteln. Dabei werden immer zwei Währungen miteinander in Beziehung gesetzt, also beispielsweise der Dollar und der Euro oder der Euro und der Yen.
Eine wichtige Erkenntnis ist somit, dass ein Währungskurs nur dann verstanden werden kann, wenn die zweite Währung bekannt ist. In Deutschland wird beispielsweise fast ausschließlich der Euro-Dollar-Kurs verwendet. Da der Dollar als weltweite Leitwährung die wichtigste Währung ist, ist das auch absolut sinnvoll. Zudem werden viele Exporte in Dollar abgerechnet.
Die Höhe der Kurse ist wichtig für Unternehmen, die Waren importieren oder exportieren aus Nicht-Euro-Ländern. Wenn steigender Euro-Dollar-Kurs kann beispielsweise zu einem Problem für exportierende Unternehmen werden, denn die Produkte werden teurer für die Käufer. Ein starker Eurokurs hat also nicht nur Vorteile, sondern meist auch große Nachteile.
Der Devisenmarkt ist ein spannendes Aktionsfeld. Zahlreiche Forex Begriffe sind für Laien kaum verständlich. Aber mit ein wenig Einarbeitung und Interesse kann auch ein Anfänger relativ schnell die Grundzüge des Devisenmarkts verinnerlichen. Das heißt nicht unbedingt, dass dann auch eine Teilnahme an Währungsgeschäften stattfinden muss. Aber auch das ist heutzutage möglich, sogar für Privatanleger mit einem überschaubaren Vermögen.
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