Aktuelle Wege für ein Umgang mit der Weizenallergie
Jeder fünfte Patient zählt in Deutschland gegenwärtig zur Gruppierung der Allergiker.
Innerhalb des mannigfaltigen Kapitels der Weizenallergie nimmt vor allem die Glutenallergie einen hohen Geselschaftsrang ein. Besonders häufig tritt die Weizenallergie auf, meist breitet sich die Allergie allerdings auf alle gängigen Getreidesorten aus. Die Unverträglichkeit Gluten kann sich bereits im jungen Kinderalter herausstellen, wobei weiter ebenso von einer Zöliakie geredet wird. Ebenso wird ein gehäuftes Auftreten bei Menschen ab dem 35. Lebensalter diagnostiziert.
Die Symptome sind mannigfaltig und es kann etwas Zeit vergehen, bis die Allergie sicher bestätigt wird. In diesem Fall wird entsprechend auf Dünndarmspiegelungen und spezifische Untersuchungen des Stuhls zurückgegriffen.
Liegt eine Glutenallergie vor, kann sie sich unentdeckt zu einer Sprue-Erkrankung mit recht drastischen Wirkungen weiterentwickeln. Bleibt die Sprue unbehandelt, können sich Begleiterkrankungen wie Dermitis und Diabetes entwickeln. Zudem können die Schleimhäute des Darms soweit beschädigt werden, dass diese ihre normale Verdauungsfunktionen nicht mehr ausüben können und sich dabei eine Laktoseintoleranz ausprägen könnte.
Leider sollte man sagen, dass eine Weizenallergie nicht geheilt werden kann.
Was für zahlreiche Betroffene im ersten Moment nach einer Form von Bestrafung und dem Verzicht auf viele liebgewordene Speisen erscheint, ist genau genommen betrachtet jedoch die Therapie größter Wahl um dabeiein beschwerdefreies Dasein zu führen. Denn es existieren mehrere Wege für ein Dasein mit der Weizenunverträglichkeit. Derzeit sind einige Bücher zum Kochen im Handel, die verständlich vermitteln, mit welchen Lebensmittel man Getreidebestandteile ergänzen kann und im Cyberspace existieren zudem einige Beratungsgruppen, die hierzu Erfahrungen einzuholen. Und wer ersteinmal festgestellt hat, dass eine Kartoffel-Marzipantorte lecker schmecken kann, ist auf dem guten Gang, seine Krankheit zu akzeptieren und dennoch ein gutes Dasein zu führen.
Autor: Artur Sagan - veröffentlicht am 13.01.2010 - 14:01:25 - letzte Überarbeitung am 13.01.2010 - 14:01:25
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