Die Quitte ist auf Mallorca jetzt ein Genuss für Marmelade mit Pfiff
Die Quitte: Sie ist auf Mallorca nach wie vor ein beliebtes Obst, das nicht, wie in vielen westeuropäischen Ländern, irgendwie „unmodern“ geworden ist. Die Quitten erreichen hier auf Mallorca eine sehr ansehnliche Größe, ähneln in ihrer Form einer dicken Birne und heißen auf Spanisch „membrillo“. Immobilienmakler auf Mallorca und Hauskauf-Interessenten wissen Gärten mit einem „bunten“ Obstbestand sehr zu schätzen und auch die Mallorquiner ernten stets fleißig die Früchte ihres Landes.
Das Kernobst, das zur Familie der Rosengewächse gehört, ist dann reif, wenn die Schale eine leuchtend gelbe Farbe angenommen hat und lecker duftet. Im rohen Zustand entfalten sie weniger Aroma als im gekochten, weshalb sich eine Marmelade super eignet, die Früchte sinnvoll zu verwenden. Das Rezept ist einfach, gelingt leicht, aber ein bisschen Arbeit ist es schon.
Quitten haben einen leichten weißen Flaum, der mit einem Tuch abgerieben werden sollte, danach erst die Früchte waschen, dünn schälen und in feine Stückchen schneiden. Große Kerne sollten entfernt werden, da sie später in der Marmelade fehlen. Auf zwei Kilo Quitten-die Menge sollte es schon sein - kommt dann rund ein Achtel frisch gepresster Zitronensaft, damit das Fruchtfleisch sich nicht dunkel verfärbt. Die Mischung eine halbe Stunde ziehen lassen. In der Zwischenzeit einen halben Liter kräftigen Weißwein mit 500 Gramm Honig und 500 Gramm Einmachzucker verrühren, aufkochen. Für mehr Geschmack gibt man zwei Zimtstangen, ein kleines Stückchen Ingwer, wer mag vier Sternanis und vier Gewürznelken in ein Mullsäckchen und gibt es für ein paar Minuten in die Flüssigkeit.
Die Quitten ebenfalls hinzu geben und rund 20 Minuten in der duftenden Mischung aus Wein und Zucker und Gewürzen ziehen lassen. Mit einem Schaumlöffel die Fruchtstücke herausnehmen, in saubere Gläser füllen und danach den Sud noch einmal bei starker Hitze durchkochen, damit er dicker wird. Dann über die Früchte geben. Ein bisschen Calvados schadet nicht: Obendrauf gießen, bis die Früchte bedeckt sind. Die Gläser schließen. Haltbar ist der köstliche Brotaufstrich, der auch zu Vanilleeis toll schmeckt, ungefähr fünf Monate.
Autor: andrea-richter - veröffentlicht am 22.10.2010 - 14:08:34 - letzte Überarbeitung am 22.10.2010 - 14:08:34
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