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Onlinegames und das Potenzial der Industrie
Der Markt der Onlinegames entfaltet sich. Das lässt sich durch das zunehmende Aufkommen von Werbeanzeigen für Onlinespiele erkennen, welche ebenfalls sogar schon im TV gesendet wurden. Genauer gesagt lässt sich inzwischen bereits aussagen, dass der Markt der Onlinespiele regelrecht explodiert. Während das Jahr 2009 eine deutliche Erhöhung von satten 31 % verbuchen konnte, wurde diese bedeutenswerte Steigerung im Jahr 2010 direkt noch übertroffen und auch die bevorstehenden Zahlen aus dem aktuellen Jahr werden allem Anschein nach einen weiteren Rekord aufstellen. Kalt lässt dies allerdings den Markt der herkömmlichen PC Spiele. Eine minimale Stagnation lässt darauf schließen, dass die Spieler ihren PC Spielen nach wie vor treu bleiben und mit den Onlinegames darüber hinaus ein weiterer Markt gefunden wurde. Die Zielgruppe der Computer Spiele sind oft die sogenannten Hardcoregamer. Also die Spieler, die einen sportlichen Bedarf an den Grad der Schwierigkeit, die Grafik und das Gameplay der Spiele haben, während Onlinegames eher die Spielergruppe der Casual Gamer, also der Gelegenheitsspieler die nicht über mehrere Stunden an einer Aufgabe im Spiel sitzen wollen, anspricht. Da Casual-Gamer früher in der Regel relativ wenig Geld für ihre PC Spiele ausgegeben haben, fällt der PC Spiele Markt auch nur verhältnismäßig wenig. Der Onlinegames-Markt wird nach Sichtweise von Beobachtern bis zum Jahr 2013 ein Anstieg von 85% erfahren, wobei der Markt der PC Games nach wie vor nur unproblematisch stagnieren wird. Spätestens dann lässt sich ganz bestimmt von einer Explosion des Markts der Onlinegames sprechen.

Der Einfluss der social Networks

Zu ihrer Zeit hatten die VZ Netzwerke für den bekannten Anstieg der Browsergames in Deutschland gesorgt, der dann erst so richtig stark anstieg als die Akzeptanz des sozialen Netzwerks Facebook in Deutschland unaufhaltsam war. Selbst im verhältnsimäßig jungen sozialen Netzwerk von Google wurden Onlinegames schon eingebettet. Der Argument für diese Integration ist, dass die Nutzer einen großen Teil ihrer Zeit in den social Networks mit dem Zocken von Onlinegames verbringen. Dies hat wiederrum als Ausmaß, dass mehr Traffic auf den Seiten der sozialen Netzwerke herrscht. Denn die Welt der Onlinegames steht niemals still und dadurch sehen sich die Spieler oft genötigt, nach ihrem Spiel zu sehen, wodurch sie sich häufiger bei den sozialen Netzwerken einloggen als davor. Dass es dann oft nicht bei dem reinen Spielvergnügen bleibt, sondern eben außerdem weitere Funktionen der sozialen Netzwerke genutzt werden, legt dar, dass nicht nur die Hersteller von Onlinegames davon profitieren, sondern auch die Betreiber der sozialen Netzwerke. Nicht nur deshalb werden an den enormen Gewinnen der Onlinegames auch die Betreiber der sozialen Netzwerke beteiligt. Genaue Prozentzahlen liegen jedoch nicht vor und diese sind für gewöhnlich auch separat mit den einzelnen Spieleherstellern der Onlinegames und Facebook vereinbart worden.

Premiuminhalte bei Onlinegames

Zwar sind Onlinegames zunächst einmal gratis und bleiben dies in der Theorie auch, doch werden den Spielern ziemlich bald unterschiedlichste Angebote unterbreitet, besondere Premiuminhalte im Spiel aktivieren zu können für die er allerdings Geld bezahlen muss, falls er diese benutzen möchte. In der Regel gibt es in den Onlinegames neben einer Standard-Spielwährung eine sekundäre, sogenannte Premiumwährung, mit der besondere virtuelle Güter erworben werden können, die mit der priimären währung nicht kaufbar sind. Während ein Spieler von der einen Währung durch die unterschiedlichsten Aktionen immer wieder Nachschub bekommt womit er im künftigen Verlauf des Spiels sogar mehr davon hat als er ausgeben kann, ist das Erlangen der Premiumwährung oft entweder unmöglich oder aber auch extrem fordernd. Zwar ist es nicht zwingend erforderlich, die neue Währung zu besitzen, aber nichtsdestotrotz gibt es in beinahe allen Onlinegames unterschiedliche besondere Sachen zu kaufen, die eben allein durch diese zusätzliche Währung und somit indirekt durch echtes Geld zu erwerben sind. Zwar lehnt ein Großteil der Spieler der Onlinegames es ab, echtes Geld für ein Onlinegame auszugeben, dennoch gibt ein großer Teil der Spieler einmalig einen kleinen Betrag zum Onlinespielen aus, während die Branche der Onlinegames eher von Spielern lebt, die monatlich zwischen 9 und 32 Euro für ihr Spiel bezahlen. Das betrifft immerhinsogar 56% der Onlinespieler.
Autor: browsergames - veröffentlicht am 08.09.2011 - 19:12:25 - letzte Überarbeitung am 08.09.2011 - 19:12:25

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Kategorie: Computer & Internet
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