Wer ein Programm erstellt hat, das die Lösung für ein oder mehrere Unternehmen darstellt, etwa, weil es Prozesse schneller, sicherer oder überhaupt möglich macht, der wird sich vielleicht wundern, dass immer mehr Entscheider in Unternehmen nicht nur nach den Features und Möglichkeiten des Programms fragen, sondern immer häufiger auch bohrende und intensive Fragen zur Nachhaltigkeit und zur Perspektive gestellt werden. Denn für ein Unternehmen wird die richtige IT immer entscheidender, und richtig kann eine IT nur dann sein, wenn eine möglichst langfristige Perspektive für deren Nutzung besteht, also regelmäßig Updates erscheinen, die Software gewartet und angepasst wird oder sonstige Veränderungen in der IT durch den Programmierer auch integriert werden.
Das kann ein IT-Unternehmen in der Regel nicht immer aus eigener Kraft sicherstellen, daher ist hier Software Escrow der Ausweg. Denn bei diesem Modell tritt ein unabhängiger Dritter als Treuhänder in Erscheinung und verwaltet und archiviert den Quellcode es Programms, wodurch es für den Kunden viel einfacher ist, die notwendige Sicherheit und Langfristigkeit zu erreichen. Und auch für den Programmierer ist es eine gute und runde Sache, denn ein klar geregelter Vertrag listet Rechte und Pflichten auf, und die Sicherung der Investition wird sicherlich bei einigen Kunden das entscheidende Argument sein, mit dem man sich für oder gegen einen Anbieter entscheidet. Wer hier also die vom Markt und vom Kunden geforderte Flexibilität anbieten kann und vorrätig hat, wer Antworten liefern kann auf die drängenden Fragen des Kunden, der hat einen echten USP, der sich in klingende Münze und in volle Auftragsbücher umwandeln lässt.
Autor: Andreas Mettler - veröffentlicht am 01.12.2011 - 15:21:09 - letzte Überarbeitung am 01.12.2011 - 15:21:09
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