Die Situation, dass man sich kein neues Auto finanzieren kann, ist für viele Deutsche nicht unbekannt. Das kann vor allem dann zu einem Problem werden, wenn man aus beruflichen Gründen an ein Auto gebunden ist. Banken und Kreditinstitute haben dafür aber oftmals kein offenes Ohr, vor allem wenn die Schufa auch ihre Finger mit im Spiel hat. Das Auto Leasing ist hierfür eine gute und willkommene Alternative.
Häufig wird ein Auto Leasing in genau solchen Fällen besonders attraktiv, den ansonsten kann man wahlweise auf ein Auto verzichten oder auf einen Gebrauchtwagen setzten. Ein solcher Gebrauchtwagen kann sich als Glücksgriff herausstellen, aber auch als Kostenfalle, die sprichwörtliche Katze im Sack eben.
Beim Auto Leasing hingegen, unter der Voraussetzung, dass man sich mit den Vertragsbedingungen genauer auseinandergesetzt hat, weiß man, was man bekommt, und für welchen Preis. Wenn man einige formelle Punkte beim Vertragsabschluss beachtet, sollte ein sehr gutes Geschäft möglich sein. Prinzipiell stehen den Deutschen zwei Vertragsformen zur Verfügung: Das Restwertleasing und die Kilometerabrechnung.
Das Restwertleasing ist die etwas unsichere Variante, da man bei dieser unter Umständen nach Vertragsende zum Handkuss kommt. Für das Leihauto wird ein Restwert festgelegt, der bei der Rückgabe gegeben sein muss. Sollte die abschließende Prüfung ergeben, dass die Abnutzung größer ist, muss der Kunde den verlorenen Wert ausgleichen. Das Restwertrisiko steigt, je niedriger die Monatsraten sind. Hier muss man also auf der Hut sein.
Die Kilometerabrechnung hingegen ist als Auto Leasing dann eine sehr günstige und sichere Sache, wenn man den Verbrauch an Kilometern sehr genau einschätzen kann. Das bedeutet, dass vor Vertragsunterzeichnung eine Kilometerzahl vereinbart wird, die nicht überschritten werden darf. Das Restwertrisiko trägt das Leasingunternehmen.
Wer beim Auto Leasing diese wenigen Punkte und Kriterien beachtet und auch Klauseln größtenteils vermeidet und verhindert, kann tatsächlich Gas geben. Das Einhalten aller Vereinbarungen ist aber Pflicht.
Autor: yung - veröffentlicht am 11.06.2010 - 10:07:44 - letzte Überarbeitung am 11.06.2010 - 10:07:44
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