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Wenn sich die Schlagzeilen im Minutentakt überschlagen, dann hat es zwar das Internet leicht, ständige Updates zu veröffentlichen, die Verlage für Zeitungen hingegen haben mehr als genug zu tun. Vor allem dann, wenn erst kurz vor Redaktionsschluss etwas passiert, was unbedingt in der Zeitung erwähnt werden muss. So kann es sein, dass man die ganze bisherige Arbeit wohl eher für umsonst getan hat und noch einmal von vorne beginnen muss. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sich die Hauptschlagzeilen ändern müssen. Nun heißt es aber schnell. Denn wenn der Druck nicht rechtzeitig beginnen kann, dann zieht das eine Schlange hinter sich her, die letztendlich damit endet, das der Kunde seine geliebte Zeitung nicht zur morgendlichen Tasse Kaffee lesen kann.
Wenn sich das einmal vor Augen hält, dann stellt man schon mal fest, wie umfangreich die Arbeit immer hinter den Kulissen ist. So ist das nun mal auch beim Zeitungsdruck. Man sollte es nicht immer als derart selbstverständlich hinnehmen, dass die Zeitungen am frühen Morgen alle verfügbar sind. Die Arbeit und auch die logistische Leistung, welche dahinter steckt ist schon gewaltig. Große Blätter geben diese Arbeit an einen großen Verlag weiter, der allerdings ebenso auf Pünktlichkeit angewiesen ist. Liegen die zu druckenden Seiten nicht rechtzeitig zum Zeitungsdruck parat, kann auch ein noch so guter Verlag nicht mehr garantieren, dass die Zeitungen auch noch pünktlich ausgeliefert werden können. Die Folge, am nächsten Morgen stehen wir am Kiosk und wollen unsere Tageszeitung kaufen und der Verkäufer kann nur mit dem Kopf schütteln. Das passiert allerdings im Grunde fast nie. Hut ab!
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