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Tipps zum Vorstellungsgespräch
Der Bewerber sollte immer mit dem Personalchef Blickkontakt haben. Der Blickkontakt verrät dem erfahrenen Personaler, dass der Bewerber interessiert zuhört und es zeigt Selbstbewusstsein. Sobald man Probleme hat, jemanden über einen längeren Zeitraum anzuschauen, sollte man einfach auf dessen Nasenmitte schauen. Dadurch kann man mehrere Stunden lang schauen und jeder empfindet dies als ein intensiver Blickkontakt.

Ferner sollte man sich für das zu spät Kommen entschuldigen. Das Handy sollte mitgenommen werden und die Direktnummer des Personalers sollte einspeichert sein, damit man ihm Bescheid sagen kann, sofern irgendetwas dazwischen kommt.

Außerdem sollte man unterbinden, die Jugendsprache, Slang oder Vulgärsprache zu sprechen. Weiterhin sollte man auf seine Körpersprache achten, weil sie etliches verraten kann. Eigenschaften wie z. B. Offenheit oder Selbstbewusstsein können automatisch in die eigene Körpersprache projiziert werden. Man sollte sich aufrecht halten und auch einen stabilen Blickkontakt halten. Der Bewerber sollte immer mit durchgestreckten Beinen stehen, was souverän und selbstbewusst wirkt.

Auch der Händedruck ist sehr entscheidend. Auf jeden Fall sollte man dem künftigen Arbeitgeber kräftig die Hand geben. Oftmals lehnen Personaler innerlich einen Bewerber ab, als sie dem Bewerber die Hand gaben. Sobald man jemanden die Hand gibt und man hat den Eindruck, dass man die Hand einer Leiche schüttelt, so möchte man diesen Mensch nicht als einen Repräsentant des Unternehmens haben. Jedoch merken dies die betroffenen Menschen nicht selbst. Sie denken, dass sie schon die Hand der anderen Person zerquetschen, obwohl diese Person denkt, dass die Hand des Gegenüber möglicherweise gelähmt ist. Am Besten trainiert man dies mit einem vertrauenswürdigen Menschen, welcher auch ein ehrliches Feedback geben kann.

Auch der Ton in der Stimme ist sehr wichtig. Die Lebendigkeit in der Stimme macht schon viel aus. Man sollte tendenziell eine recht kräftige Stimme haben, was ein gewisses Selbstbewusstsein signalisiert. Der Bewerber sollte einen Druck in der Stimme haben und aus dem Bauch heraus sprechen. Der Bewerber sollte bedenken, dass es oftmals besser ist, eine eher unpopuläre Idee anzusprechen als überhaupt keine Meinung zu besitzen.

Selbst das Aussehen hat bei einem Bewerbungsgespräch eine sehr wichtige Rolle. Deshalb wählt man die Kleidung sorgfältig und passend zur jeweiligen Stelle aus. Das Produkt wird durch die Verpackung verkauft und nicht umgedreht. Jedoch gibt es auch Stellenangebote, bei denen die sorgfältig ausgesuchte Kleidung eher schädlich ist. Wenn man sich beispielsweise als ein Kreativer in einer der Werbeagenturen oder als Software-Entwickler bewirbt, sollte man die Krawatte im Schrank lassen.

Ferner kann der Personalchef zum Bewerber sagen, dass die Gehaltsforderungen des Bewerbers recht hoch sind. Der Bewerber kann dies kommentieren, indem er sagt, dass es nicht wichtig ist, was man verlangt, sondern vielmehr was er dem Arbeitgeber bringt. Denn der Bewerber bringt dem Unternehmen ein Vielfaches von dem, was er dem Unternehmen kostet. Ansonsten würde er sich nicht bei dem Arbeitgeber beworben haben. Es ist gut für das Unternehmen, wenn man viel verlangt, weil je mehr man verlangt, desto mehr verdient das Unternehmen am Bewerber.
Die Aussage des Personalchefs kann man auch kommentieren, indem man sagt, dass man wie eine Schublade mit einer Zauberwirkung ist. Wenn der Arbeitgeber in diese Schublade 200 Euro reinlegt und diese Schublade nach sechs Monaten wieder aufzieht, dann liegt in ihr 500 Euro drin. Wenn der Arbeitgeber 2.000 Euro reinlegt, dann liegen nach geraumer Zeit 5.000 Euro drin. Der Arbeitgeber tut gut daran, möglichst viel in die Schublade (dabei zeigt der Bewerber auf sich!) zu legen.

Natürlich sind auch andere Zeichen und Verhaltensweisen (z. B. Körpersprache) sehr wichtig. Diese Tipps und weitere Ratschläge rund um das Vorstellungsgespräch (z. B. mögliche Fragen, Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch) findet man auf den Homepages Vorstellungsgespraech-Fragen.de sowie Stellenboersen.de.
Autor: krausreb - veröffentlicht am 19.11.2009 - 17:42:24 - letzte Überarbeitung am 19.11.2009 - 17:42:24

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Kategorie: Arbeit, Beruf & Bildung
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